Ob Login-Code, Terminerinnerung, Lieferstatus oder Störungsmeldung: Sobald eine Anwendung automatisch SMS versenden soll, braucht sie eine zuverlässige Verbindung zu einem SMS-Gateway. Dafür bietet eCall Business Messaging mehrere Schnittstellen. Doch welche davon ist für Ihr Unternehmen die richtige?
Die kurze Antwort: Für neue Software-, Cloud- und Multichannel-Integrationen ist die REST API meist die beste Wahl: Sie unterstützt SMS, WhatsApp und RCS. HTTPS eignet sich für einfache URL-Aufrufe und zusätzlich für Fax oder Voice, der SOAP WebService für bestehende SOAP-Umgebungen, SMPP für kontinuierliche SMS-Verbindungen und E-Mail für den Versand ohne Programmierprojekt.
In diesem Artikel vergleichen wir die eCall Schnittstellen REST, HTTPS, SOAP WebService, SMPP und E-Mail. Sie erfahren, welche Kanäle und Rückmeldungen die Zugänge unterstützen, für welche Systeme sie geeignet sind und anhand welcher Kriterien Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Was ist eine SMS API?
Eine SMS API ist eine Programmierschnittstelle, über die Software SMS-Nachrichten automatisch versendet oder empfängt. API steht für Application Programming Interface. Die Schnittstelle verbindet beispielsweise CRM, ERP, Buchungssystem, Kundenportal, Webshop, App oder Monitoring mit einem professionellen Messaging-Gateway.
Die Anwendung übergibt Empfänger, Absender und Inhalt. Das Gateway übernimmt die technische Zustellung und liefert je nach Schnittstelle Statusmeldungen, Zustellberichte oder eingehende Antworten zurück. Moderne Messaging-APIs können neben SMS auch Kanäle wie WhatsApp oder RCS ansprechen.
Was ist der Unterschied zwischen SMS API und SMS-Gateway?
Das SMS-Gateway ist die Plattform und technische Infrastruktur für den Versand und Empfang von Nachrichten. Die SMS API ist der Zugang, über den Ihre Software mit diesem Gateway kommuniziert. Einfach gesagt: Das Gateway transportiert die Nachricht, die API verbindet es mit Ihrem System.
Welche SMS-Schnittstellen bietet eCall?
eCall Business Messaging bietet fünf zentrale Integrationswege: REST API, HTTPS, SOAP WebService, SMPP und E-Mail. REST unterstützt SMS, WhatsApp und RCS; HTTPS und SOAP ermöglichen zusätzlich Fax und Voice. SMPP konzentriert sich auf SMS. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede der SMS APIs und Schnittstellen von eCall.
| Schnittstelle | Besonders geeignet für | Technischer Ansatz | Typische Anwendungen |
|---|---|---|---|
| REST API | Neue Web-, Cloud- und Multichannel-Integrationen | JSON über HTTPS; Basic Auth; explizit versionierbar | SMS, WhatsApp und RCS; Einzel- und Listenversand, Status, Webhooks, Medien |
| HTTPS | Einfache oder bestehende Systeme mit URL-Aufrufen | GET oder POST mit URL-Parametern; HTTPS-Basis-URL | SMS, Fax und Voice; Statusabfragen, Callbacks und eingehende SMS |
| SOAP WebService | Bestehende SOAP-/Enterprise-Umgebungen | SOAP 1.2 über TLS 1.2; WSDL und XML | SMS, Fax, Voice, Fax-Anhänge, Statusabfrage und Benachrichtigungen |
| SMPP | Kontinuierliche oder grosse SMS-Volumen | SMPP 3.4 über eine dauerhafte TLS-Verbindung | Ein- und mehrteilige SMS, Zustellberichte und eingehende SMS |
| Versand ohne eigene Softwareentwicklung | E-Mail-to-SMS mit freigegebenen Absendern und konfigurierten Formaten | Operative Meldungen, Alarmierungen und Ad-hoc-Kommunikation |
Hinweis: Die genaue Konfiguration und der verfügbare Funktionsumfang hängen vom eCall Konto und der aktivierten Schnittstelle ab. Aktuelle technische Angaben und Beispiele finden Sie im eCall Developer Portal.
1. REST API: die Empfehlung für neue und kanalübergreifende Integrationen
Die REST API ist für die meisten neuen Softwareprojekte die naheliegende Wahl. Sie überträgt JSON über HTTPS und lässt sich in Webanwendungen, Apps, Cloud-Dienste sowie CRM- und ERP-Systeme integrieren. Neben SMS unterstützt sie WhatsApp Business und RCS; für reichhaltige Inhalte können Medien hochgeladen werden.
Die API sendet eine Nachricht an einen oder mehrere Empfänger oder mehrere unterschiedliche Nachrichten als Liste. Der Versand liefert Message-IDs zurück. Status können bis zu sieben Tage abgefragt werden; Webhooks melden Statusänderungen sowie eingehende SMS- und WhatsApp-Nachrichten. Auch der aktuelle Punkte-Saldo ist abrufbar.
Die Basis-URL lautet https://rest.ecall.ch. Die Verbindung verwendet TLS 1.2 oder TLS 1.3, die Authentifizierung HTTP Basic Authentication mit Konto- oder dedizierten API-Unterbenutzer-Zugangsdaten. eCall stellt v1 und v2 bereit; neue Integrationen sollten die gewünschte Version ausdrücklich im URL-Pfad oder Header festlegen. Das folgende Beispiel verwendet v2.
Die REST API passt besonders gut, wenn Sie:
- eine neue Integration entwickeln oder eine bestehende Anwendung modernisieren,
- SMS, WhatsApp oder RCS über eine gemeinsame API ansprechen möchten,
- Einzel- oder Listenversand und strukturierte JSON-Antworten benötigen,
- Versandstatus per Abfrage oder Webhook und Antworten in eigene Workflows übernehmen möchten.
Vereinfachtes Beispiel eines REST-Aufrufs
Ein Versandauftrag kann vereinfacht so aussehen. Für den produktiven Einsatz sind Authentifizierung, aktuelle API-Version und alle Pflichtfelder gemäss aktueller Developer-Dokumentation zu berücksichtigen.
POST https://rest.ecall.ch/api/v2/message
Content-Type: application/json
Authorization: Basic <API-Zugangsdaten>
{
"channel": "Sms",
"from": "IhreFirma",
"to": "0041791234567",
"content": {
"type": "Text",
"text": "Ihr Termin ist morgen um 10:00 Uhr."
}
}
2. HTTPS: Versand über URL-Parameter mit GET oder POST
Die eCall HTTPS-Schnittstelle nimmt URL-Parameter per GET oder POST an. Die Basis-URL lautet https://url.ecall.ch/. Mit den Endpunkten Api/Sms, Api/Fax und Api/Voice lassen sich SMS, Fax und Text-to-Speech-Anrufe versenden. Parameter sind nicht case-sensitiv; Texte werden als UTF-8 übermittelt.
Über Api/State kann eine Anwendung den Status per JobID oder für einen Zeitraum abfragen. Zustellbenachrichtigungen, Antworten und eingehende SMS lassen sich an konfigurierte Ziele weiterleiten. Für gemietete Empfangsnummern steht zudem ein Message Cache zum Abholen und anschliessenden Löschen eingegangener SMS bereit.
HTTPS passt besonders gut, wenn Sie:
- mit möglichst wenig Entwicklungsaufwand starten möchten,
- ein bestehendes System mit GET- oder form-codierten POST-Aufrufen anbinden,
- neben SMS auch Fax oder Voice auslösen möchten,
- Status, Antworten oder eingehende SMS in einfache Workflows übernehmen möchten.
Praxisempfehlung: Nutzen Sie ausschliesslich HTTPS und bevorzugen Sie POST, wenn Ihr System dies unterstützt. Schützen Sie Zugangsdaten im Secret-Management und vermeiden Sie, Requests mit Benutzername, Passwort oder Nachrichtentext in Logs zu speichern.
3. SOAP WebService: passend für SOAP-basierte Unternehmenssysteme
Der eCall SOAP WebService stellt standardisierte Methoden für SMS, Fax und Voice bereit. SendFax unterstützt bis zu zehn Base64-codierte Dateianhänge; GetStateBasic fragt mit einer zuvor vergebenen JobID den Versandstatus ab. Benachrichtigungen sind je nach Methode unter anderem an SMS-, Pager-, E-Mail- oder HTTP(S)-Ziele möglich.
Der WSDL-Endpunkt lautet https://soap.ecall.ch/eCall.asmx. Die Verbindung verwendet TLS 1.2. Für neue SOAP-Integrationen empfiehlt eCall SOAP 1.2; SOAP 1.1 soll eingestellt werden. Anders als bei HTTPS sind die Parameternamen case-sensitiv.
Eine SOAP-Schnittstelle ist nicht automatisch veraltet. In vielen etablierten Unternehmensumgebungen ist sie fest in Integrationsplattformen, Middleware und interne Standards eingebunden. In solchen Fällen kann der WebService schneller und risikoärmer integrierbar sein als ein grundlegender Architekturwechsel.
Der WebService passt besonders gut, wenn Sie:
- eine vorhandene SOAP- oder XML-Infrastruktur nutzen,
- standardisierte Webmethoden in bestehende Fachanwendungen einbinden,
- WSDL-basierte Clients in C#, Java oder Python erzeugen,
- eine etablierte Enterprise-Integration beibehalten möchten
4. SMPP: für kontinuierliche SMS-Verbindungen
SMPP steht für Short Message Peer-to-Peer Protocol. Das Protokoll wurde speziell für den Austausch von Kurznachrichten zwischen externen Messaging-Systemen und SMS-Zentralen entwickelt. Im Unterschied zu einzelnen Webaufrufen wird typischerweise eine dauerhafte Verbindung aufgebaut.
Der eCall SMPP-Zugang basiert auf SMPP 3.4. Die verschlüsselte Verbindung läuft über smpp.ecall.ch auf Port 2776 mit TLS 1.2 oder TLS 1.3; unverschlüsseltes TCP wird nicht unterstützt. eCall unterstützt ein- und mehrteilige SMS, Zustellberichte und die Weiterleitung eingehender SMS über deliver_sm.
Für die meisten Integrationen ist bind_transceiver die empfohlene Sitzungsart, weil Senden und Empfangen über eine Verbindung möglich sind. Bei 60 Sekunden ohne Datenverkehr schliesst der Server die Verbindung; ein Client hält sie mit enquire_link aktiv.
SMPP passt besonders gut, wenn Sie:
- grosse oder kontinuierliche Nachrichtenvolumen verarbeiten,
- eine bestehende SMPP-Infrastruktur oder Messaging-Plattform betreiben,
- Zustellberichte und eingehende SMS direkt in technische Prozesse übernehmen,
- für transaktionale Nachrichten eine leistungsfähige, dauerhafte Verbindung benötigen.
SMPP ist technisch leistungsfähig, erfordert aber mehr Integrations- und Betriebswissen als REST oder HTTPS. Für viele klassische Business-Anwendungen ist REST einfacher; für Plattformen mit dauerhaften SMS-Sessions und hohen Volumen kann SMPP die passendere Architektur sein. Konkrete Durchsatzwerte sollten projektbezogen mit eCall geklärt werden.
5. E-Mail-Schnittstelle: SMS ohne eigene API-Entwicklung
Nicht jeder automatisierte SMS-Versand benötigt eine individuell programmierte API. Mit der eCall E-Mail-Schnittstelle können Unternehmen Nachrichten aus einem gewöhnlichen E-Mail-Programm oder einem E-Mail-fähigen System als SMS versenden. Je nach Konfiguration sind auch weitere Nachrichtentypen möglich.
Für den sicheren Betrieb werden erlaubte Absenderadressen definiert. eCall empfiehlt zusätzlich, für aktivierte Formate einen Sicherheitsstring festzulegen. Antworten können abhängig von der gewählten Konfiguration im E-Mail-Programm oder im Logbuch des eCall Kontos verarbeitet werden.
Die E-Mail-Schnittstelle passt besonders gut, wenn Sie:
- Die E-Mail-Schnittstelle passt besonders gut, wenn Sie:
- ohne Programmierprojekt SMS versenden möchten,
- Benachrichtigungen aus einem System auslösen, das E-Mails senden kann,
- Outlook, Gmail oder eine andere E-Mail-Anwendung verwenden,
- für operative Teams einen einfachen und vertrauten Prozess benötigen
Welche eCall Schnittstelle sollten Sie wählen?
Die richtige Schnittstelle hängt weniger von der theoretisch leistungsfähigsten Technologie ab als von Ihrer bestehenden Systemlandschaft, dem Versandvolumen und den internen Betriebsressourcen.
Unsere Empfehlung in einem Satz: Wählen Sie REST für neue und kanalübergreifende Integrationen, HTTPS für einfache URL-basierte Anbindungen mit SMS, Fax oder Voice, SOAP für bestehende Enterprise-Architekturen, SMPP für dauerhafte SMS-Sessions und E-Mail, wenn kein Entwicklungsprojekt gewünscht ist.
Entscheidungshilfe nach Ausgangslage
| Ihre Ausgangslage | Passende Schnittstelle |
|---|---|
| Sie entwickeln eine neue Web-, Cloud- oder App-Integration. | REST API |
| Ihr System kann URL-Parameter per GET oder POST übertragen. | HTTPS |
| Ihre bestehende Architektur ist auf SOAP und XML ausgerichtet. | WebService |
| Sie verarbeiten hohe SMS-Volumen über eine dauerhafte Session. | SMPP |
| Sie möchten ohne Programmierung aus E-Mail oder einem E-Mail-fähigen System senden. | E-Mail-Schnittstelle |
Welche Kriterien sind bei der Auswahl einer SMS API wichtig?
Bevor Sie sich für eine Schnittstelle entscheiden, sollten Sie die folgenden Fragen beantworten:
- Systemlandschaft: Welche Protokolle und Datenformate unterstützt Ihre Anwendung bereits?
- Versandvolumen: Versenden Sie einzelne transaktionale Nachrichten, periodische Kampagnen oder dauerhaft sehr hohe Volumen?
- Rückkanal: Müssen Antworten oder eingehende SMS automatisiert in Ihr System zurückgeführt werden?
- Statusverarbeitung: Benötigen Sie Message-IDs, Zustellstatus oder Empfangsbestätigungen für Folgeprozesse und Reporting?
- Kanalbedarf: Bleibt SMS der einzige Kanal oder sollen WhatsApp, RCS, Fax oder Voice über dieselbe Integration erreichbar sein?
- Betriebsaufwand: Kann Ihr Team eine dauerhafte Verbindung betreiben oder ist eine HTTP-basierte Integration sinnvoller?
- Sicherheit: Wie werden API-Zugangsdaten, Berechtigungen, Zielländer und Versandlimiten kontrolliert?
- Zukunftsfähigkeit: Soll die Integration später weitere Kanäle oder neue Anwendungsfälle unterstützen?
So integrieren Sie eCall in 5 Schritten
- Use Case definieren:
Legen Sie fest, welches Ereignis die Nachricht auslöst, wer sie erhält und wie zeitkritisch die Zustellung ist. - Schnittstelle auswählen:
Stimmen Sie Protokoll, Datenformat, Volumen und Rückkanal auf Ihre Systemarchitektur ab. - eCall Konto eröffnen und Zugang aktivieren:
Aktivieren Sie die gewünschte Schnittstelle im Portal. Für REST kann ein dedizierter API-Unterbenutzer verwendet werden. - Integration testen:
Prüfen Sie Absender, Nummernformat, Zeichensatz, mehrteilige SMS, Fehlerfälle, Statusrückgaben und Antwortprozesse. - Produktivbetrieb absichern:
Überwachen Sie Versand, Status und Kosten. Begrenzen Sie erlaubte Zielländer und Tagesvolumen passend zu Ihrem Use Case.
Sicherheit und Kontrolle beim automatisierten SMS-Versand
Eine API-Integration automatisiert nicht nur Kommunikation, sondern auch den Zugriff auf Versandguthaben und Empfängerdaten. Deshalb sollten technische Zugangsdaten geschützt, Berechtigungen begrenzt und auffällige Versandmuster überwacht werden. Transportverschlüsselung ersetzt dabei kein sauberes Zugangsdaten- und Log-Management.
eCall bietet Ländereinschränkungen und Tageslimiten für den SMS-Versand. Unternehmen können festlegen, in welche Länder Nachrichten gesendet werden dürfen, pro Land eine Tageslimite definieren und sich beim Erreichen einer Limite per E-Mail benachrichtigen lassen. Damit lassen sich unerwartete Versandkosten und missbräuchliche Auslandsverbindungen zusätzlich begrenzen.
Für Unternehmen mit erhöhten Anforderungen an Datenschutz und Betriebssicherheit sind zudem die Rahmenbedingungen des Anbieters relevant. Die Systeme von eCall befinden sich in zwei unabhängigen Equinix Rechenzentren im Grossraum Zürich. F24 Schweiz AG ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert, erfüllt das revidierte Schweizer Datenschutzgesetz sowie die DSGVO und weist für eCall eine Systemverfügbarkeit von über 99,9 Prozent aus. Weitere Informationen zu Swiss Hosting, Zertifizierungen und Compliance finden Sie unter Datenschutz und Datensicherheit bei eCall
Typische Anwendungen für die eCall SMS APIs
- OTP und Zwei-Faktor-Authentifizierung:
Ein System erzeugt einen einmaligen Code und sendet ihn direkt an die hinterlegte Mobilnummer. - Terminerinnerungen:
Praxis-, Buchungs- oder Verwaltungssysteme erinnern Kundinnen und Kunden automatisch an bevorstehende Termine. - Liefer- und Statusmeldungen:
ERP, Webshop oder Logistiklösung informieren über Versand, Abholung oder Statusänderungen. - Alarmierung und Monitoring:
Monitoring-Systeme melden Störungen zeitnah an Pikett-Teams, IT-Verantwortliche oder Serviceorganisationen. - Mitarbeitendenkommunikation:
Dienstpläne, Einsatzinformationen und dringende interne Hinweise werden automatisiert zugestellt. - Kundenservice:
Ticket- und CRM-Systeme bestätigen Anfragen, kündigen Rückrufe an oder informieren proaktiv über den Bearbeitungsstand.
eCall Schnittstellen kostenlos testen
Die Aufschaltung der eCall Schnittstellen ist kostenlos. REST, HTTPS, SOAP WebService und SMPP stehen eCall Businesskunden zur Verfügung; die E-Mail-Schnittstelle kann ebenfalls aktiviert und getestet werden. Für Entwickler stellt eCall technische Referenzen und Codebeispiele bereit.
Starten Sie mit einem klar abgegrenzten Use Case und testen Sie nicht nur den erfolgreichen Versand. Prüfen Sie auch ungültige Nummern, Zeitüberschreitungen, Statusmeldungen, mehrteilige SMS, Sonderzeichen, Antworten und definierte Versandlimiten. So wird aus einem funktionierenden Prototyp eine belastbare Integration.
Möchten Sie herausfinden, welche Schnittstelle zu Ihrer Systemlandschaft passt?
Testen Sie die eCall APIs oder besprechen Sie Ihren Use Case mit einem eCall Experten.

Florian
Florian Frei ist Senior Marketing Manager bei F24 Schweiz AG und verantwortet die Positionierung der Marke eCall Business Messaging. In seinen Beiträgen schreibt er über professionelle Business Messaging Lösungen, Omnichannel Kommunikation, SMS, WhatsApp Business, 2FA, Datenschutz und digitale Kundenkommunikation für Unternehmen.
FAQ zu den eCall SMS APIs und Schnittstellen
Für neue Web-, Cloud- und App-Integrationen ist die REST API in der Regel die beste Wahl. Sie verwendet JSON über HTTPS, unterstützt SMS, WhatsApp und RCS und bietet Statusabfragen, Webhooks sowie Listenversand.
Für hohe oder kontinuierliche SMS-Volumen kann SMPP geeignet sein. Das Protokoll arbeitet mit einer dauerhaften TLS-Verbindung. Den benötigten Durchsatz und die Betriebsanforderungen sollten Sie mit eCall abstimmen.
REST nutzt strukturierte JSON-Ressourcen und unterstützt SMS, WhatsApp und RCS. Die HTTPS-Schnittstelle überträgt URL-Parameter per GET oder POST und kann SMS, Fax und Voice versenden. Beide bieten Status- und Rückkanalfunktionen, aber mit unterschiedlichen Datenmodellen.
Ja bald. Die REST API unterstützt SMS, WhatsApp Business und RCS. Für WhatsApp ist ein registriertes WhatsApp Business Account erforderlich; RCS benötigt eine beim Provider registrierte Sender-ID. Medien für reichhaltige Nachrichten lassen sich über die REST API hochladen.
Der SOAP WebService ist sinnvoll, wenn ein Unternehmen bereits WSDL-, SOAP- oder XML-basierte Integrationen betreibt. Er unterstützt SMS, Fax und Voice. Für neue SOAP-Integrationen empfiehlt eCall SOAP 1.2; SOAP 1.1 soll eingestellt werden.
Ja. Mit der E-Mail-Schnittstelle können SMS aus einem E-Mail-Programm oder einem E-Mail-fähigen System versendet werden. Alternativ steht das eCall Webportal für den manuellen Versand zur Verfügung.
Ja. REST fragt Status über Message-ID oder Listen-ID ab und kann Statusänderungen per Webhook melden. HTTPS nutzt Api/State, SOAP GetStateBasic und SMPP Zustellberichte über deliver_sm. Die konkrete Rückmeldung hängt von Kanal und Provider ab.
Ja. Mit einer gemieteten eCall Empfangsnummer können eingehende SMS je nach Schnittstelle per REST-Webhook, HTTPS-Weiterleitung beziehungsweise Message Cache oder SMPP deliver_sm verarbeitet werden.
Ja. Unternehmen können kostenlos ein Konto eröffnen, die gewünschte Schnittstelle aktivieren und die Integration testen. Dokumentationen, Beispiele und weitere technische Angaben sind im eCall Developer Portal verfügbar.
Die eCall Systeme befinden sich in zwei unabhängigen Rechenzentren von Equinix im Grossraum Zürich. F24 Schweiz AG ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert und erfüllt das Schweizer Datenschutzgesetz sowie die DSGVO.
Zugangsdaten sollten geschützt und Berechtigungen begrenzt werden. Zusätzlich können bei eCall erlaubte Zielländer, Tageslimiten pro Land und E-Mail-Benachrichtigungen beim Erreichen einer Limite konfiguriert werden. Zudem kann der Zugang auf Wunsch mit einer 2FA abgesichert werden.
