30 Jahre SMS – eine Erfolgsgeschichte

Die erste SMS-Nachricht war am 03.12.1992 auf dem Mobiltelefon eines Vodafone-Mitarbeiters zu leseners zu lesen

Schon 30 Jahre ist es her, seit die erste Kurznachricht versendet wurde. Seit damals hat sich viel getan – und nach wie vor ist die Nachricht im Kürzestformat beliebt. Ob Privatperson oder Unternehmen: Wir zeigen, wie Sie von SMS profitieren. «Merry Christmas»: Diese einfache Nachricht ging am 3. Dezember 1992 als erste SMS in die Geschichte […]

Schon 30 Jahre ist es her, seit die erste Kurznachricht versendet wurde. Seit damals hat sich viel getan – und nach wie vor ist die Nachricht im Kürzestformat beliebt. Ob Privatperson oder Unternehmen: Wir zeigen, wie Sie von SMS profitieren.

«Merry Christmas»: Diese einfache Nachricht ging am 3. Dezember 1992 als erste SMS in die Geschichte ein. Gesendet hat sie der britische Ingenieur und Entwickler Neil Papworth, damals Mitarbeiter der Sema Group, von seinem PC aus. Empfänger war das Mobiltelefon von Vodafone-Mitarbeiter Richard Jarvis, der sich gerade an der weihnachtlichen Betriebsfeier vergnügte. Und fast 30 Jahre später wurde diese erste SMS der Welt als «Non Fungible-Token» (NFT) für rund 107’000 Euro versteigert (lesen Sie dazu: Merry Christmas: Erste SMS der Welt für 107’000 Euro versteigert).

So entstand SMS

Ermöglicht wurde die Kommunikationsrevolution durch die Einführung des GSM-Standards (Global System for Mobile Communications). Der Standard ermöglicht die Datenübertragung in volldigitalen Mobilfunknetzen, unter anderem auch für kurze Textnachrichten. Erste Anstrengungen in diese Richtung entstanden schon in den 1980er Jahren. Damals schlug Matti Makkonen aus Finnland vor, die Kapazitäten des Mobilfunknetzes besser zu nutzen und geschützte Kommunikation zu ermöglichen. Entsprechend verabschiedete eine internationale Arbeitsgruppe im Dezember 1982 ein erstes Konzept. Darin forderte sie, dass die in den öffentlichen Telefonnetzen und öffentlichen Datennetzen angebotenen Dienste und Einrichtungen auch im Mobilfunksystem zur Verfügung stehen sollten. Anfang 1989 wurde die erste Version des GSM-Standards verabschiedet, der einen Short Message Service ermöglicht. Die Kurznachrichten sollten eine maximale Länge von 160 Zeichen haben, was der Zeichenlänge von Postkarten und Fernschreiben entsprach.

Private und Unternehmen profitieren

Die Instant-Kommunikation im Kurzformat erwies sich schnell als Erfolg. Privatpersonen und Unternehmen erkannten die Vorteile der neuen Kommunikationsform. Wer schnell, effizient und beinahe störungsfrei eine Nachricht übermitteln wollte, tat dies per SMS. Zusammen mit der rasanten Verbreitung des Mobiltelefons wuchs auch die Reichweite des neuen Mediums. Besonders im Bereich Business Messaging entstanden neue Kommunikationsfelder, mit denen Unternehmen die eigene Effizienz steigern und die Kommunikation mit Kunden optimieren.

Konkurrenz durch WhatsApp & Co.

Konkurrenz erhielten die Short Messaging Services durch Messaging Dienste wie WhatsApp. Statt das kostenpflichtige Telefonnetz zu nutzen, können Nutzer:innen dank Messaging Apps über Wireless quasi kostenlos – und vor allem ohne Zeichenbegrenzung – Nachrichten versenden. Auch wenn die SMS angesichts dieser Konkurrenz schon totgesagt wurde, ist sie heute lebendiger denn je. Viele Unternehmen setzen nach wie vor auf integrierte SMS-Lösungen. Und zwar nicht zuletzt wegen Datenschutzbefürchtungen (lesen Sie auch: Wie sicher sind Messaging Dienste?).

Vielseitig nutzbar: SMS für Unternehmen

Seit dem «Merry Christmas» hat sich viel getan. Die Zeichenbeschränkung gilt streng genommen immer noch – aber die meisten modernen Telefone und Netzwerke arbeiten mit Nachrichtenverkettung. Das heisst, sie splitten und verketten die Nachrichten so, dass Schreibende und Lesende von der Zeichenbegrenzung nichts bemerken. Zudem bezahlen Nutzer:innen in den seltensten Fällen noch pro SMS: Mobilabos mit unlimitierten SMS sind zum Standard geworden. Der professionelle SMS-Versand ist weit verbreitet: Offizielle Institutionen informieren Bürger:innen per SMS, Organisationen und technische Bereiche einer Firma setzen auf Kurznachrichten zur internen Alarmierung von Pikett-Teams. Arztpraxen und Service-Unternehmen senken Kosten mit automatisierten Terminerinnerungen, und Marketing-Abteilungen führen SMS-Kampagnen durch. Beinahe jedes Unternehmensfeld profitiert von SMS.

Servicetechniker werden über technische Störungen und Wartungseinsätze per SMS informiert und koordiniert
Auch im Industriesektor ein bewährter Koummunikationskanal: Per SMS werden Servicetechniker über technische Störungen schnell informiert und deren Einsätze einfach koordiniert.

Achtung: Missbrauch per SMS

Wie jede Technologie hat auch SMS Schattenseiten. So können Hacker Kurznachrichten nutzen, um Empfänger:innen private Daten zu entlocken (lesen Sie auch: Achtung Spam-SMS). Manche Provider leiten Nachrichten mit Grey Routing unbemerkt um (lesen Sie auch: Was ist SMS Grey Routing?). Dennoch: Wer über diese Praktiken Bescheid weiss, kann sie verhindern. Zum Beispiel, indem Sie nur Provider Ihres Vertrauens nutzen. SMS ist eines der sichersten Kommunikationsmedien. Nicht umsonst nutzen Banken und Versicherungen die SMS-Technologie zur Zwei-Faktor-Authentifizierung. Ob Privatperson oder Unternehmen, Kund:in oder Anbieter: SMS macht unseren Alltag einfacher.

Möchten Sie wissen, wie auch Sie von modernsten SMS-Lösungen profitieren? Wir zeigen es Ihnen gerne. Kontaktieren Sie uns!

eCall Business Messaging Blog Autor Florian Frei

Florian

Florian ist Senior Marketing Manager und für die Bewerbung der Marke eCall zuständig. In diesem Blog schreibt er über Neuigkeiten und Wissenswertes rund ums Thema Business Messaging.

Titelbild: Die erste SMS wurde am 3. Dezember 1992 auf dem Mobiltelefon eines Vodafon-Mitarbeiters empfangen (© Vodafone/DPA).

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